Als offener Biss wird eine Fehlstellung von Zähnen und Kiefer bezeichnet, bei der die Zahnreihen von Ober- und Unterkiefer beim Zubeißen nicht aufeinandertreffen und eine sichtbare Lücke bestehen bleibt. Ein offener Biss tritt vorwiegend im Frontzahnbereich auf.
Typische Symptome eines offenen Bisses sind Schwierigkeiten beim Abbeißen und Kauen, eine eingeschränkte Kaufunktion sowie Sprachstörungen wie Lispeln oder eine unklare Lautbildung. Die Ursachen eines offenen Bisses sind unter anderem Gewohnheiten im Kindesalter wie Daumenlutschen oder Schnullergebrauch, funktionelle Störungen der Zunge und der Muskulatur, dentale Fehlstellungen sowie skelettale Fehlentwicklungen des Kiefers.
Die Behandlung eines offenen Bisses erfolgt nach einer genauen Diagnostik und richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Bei einem offenen Biss kommen herausnehmbare Apparaturen, funktionskieferorthopädische Geräte, feste Zahnspangen oder transparente Aligner zum Einsatz. Die kieferorthopädischen Maßnahmen bilden zusammen mit funktionellen Therapien und der Korrektur schädlicher Gewohnheiten die Grundlage der Behandlung. Bei einem stark ausgeprägten offenen Biss sind Extraktionen oder operative Maßnahmen erforderlich.
In unserer kieferorthopädischen Praxis Adami & Uhse in Darmstadt behandeln wir offene Bisse bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Mithilfe unserer modernen digitalen Diagnostik entwickeln wir individuelle Therapiekonzepte zur Korrektur eines offenen Bisses.
Der Artikel erklärt, was ein offener Biss ist, wie es zu einer fehlenden Verzahnung der Zahnreihen kommt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Neben den Ursachen eines offenen Bisses und den Behandlungsmöglichkeiten werden auch die Kosten der Korrektur erläutert.