In unserer kieferorthopädischen Praxis Adami & Uhse in Darmstadt bieten wir seit 2019 kieferorthopädische Frühbehandlungen für Kinder an. Als Kieferorthopädie Experten für Kinder korrigieren wir frühzeitig ausgeprägte Zahn- und Kieferfehlstellungen und schaffen die Grundlage für eine gesunde Gebissentwicklung.

Die kieferorthopädische Frühbehandlung ist eine Behandlung von ausgeprägten Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern im Alter zwischen vier und neun Jahren. Die Frühbehandlung kommt bei Kindern nur dann zum Einsatz, wenn extreme Fehlstellungen das Kieferwachstum beeinträchtigen und sich ohne frühzeitige Korrektur weiter verschlechtern.

In unserer Praxis Adami & Uhse in Darmstadt bildet eine präzise Diagnostik den Beginn jeder kieferorthopädischen Frühbehandlung. Wir erkennen Fehlstellungen frühzeitig und korrigieren sie mithilfe individuell angepasster herausnehmbarer und festsitzender Apparaturen.

In Darmstadt wird bei der kieferorthopädischen Frühbehandlung von Kindern großer Wert auf eine verständnisvolle und einfühlsame Betreuung gelegt. Die erfahrenen Kieferorthopäden Dr. Adami und Dr. Uhse heißen Kinder und ihre Eltern in ihrer Praxis willkommen und gestalten den Aufenthalt so angenehm wie möglich. Vereinbaren Sie einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch zur kieferorthopädischen Frühbehandlung Ihres Kindes in unserer Praxis Adami & Uhse in Darmstadt.

Wann ist eine kieferorthopädische Frühbehandlung sinnvoll?

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung ist bei ausgeprägten Fehlstellungen sinnvoll, die bereits im Milchgebiss eine normale Kiefer- und Gebissentwicklung beeinträchtigen. Eine Frühbehandlung ist angezeigt, wenn Anomalien das natürliche Wachstum des Kiefers stören und sich ohne frühzeitige Behandlung verschlimmern.

Laut einem IGES-Gutachten für das Bundesministerium für Gesundheit soll eine kieferorthopädische Frühbehandlung ausschließlich in Ausnahmefällen stattfinden. Laut den Richtlinien für die kieferorthopädische Behandlung des Gemeinsamen Bundesausschusses zählen dazu schwere Kieferanomalien, die die Funktion erheblich beeinträchtigen und bereits im frühen Gebissentwicklungsstadium eine Behandlung erfordern. Reguläre Zahnfehlstellungen, die erst später problematisch werden, rechtfertigen keine kieferorthopädische Frühbehandlung.

In der folgenden Liste sind typische Indikationen aufgeführt, die eine kieferorthopädische Frühbehandlung bei Kindern sinnvoll machen.

  • Kreuzbisse: Seitliche Kreuzbisse, bei denen der Unterkiefer in Zwangslage steht, beeinträchtigen bei Kindern das symmetrische Wachstum und belasten das Kiefergelenk. Eine kieferorthopädische Frühbehandlung verhindert dauerhafte Wachstumsabweichungen.
  • Unterkiefervorbiss: Ein vorverlagerter Unterkiefer stört das Zusammenspiel der Kiefer und führt zu einer deutlichen Fehlbisslage. Eine kieferorthopädische Frühbehandlung lenkt das Wachstum in eine funktionale Position und verhindert, dass sich die Fehlstellung dauerhaft verfestigt.
  • Umgekehrter Frontzahnüberbiss: Ein umgekehrter Frontzahnüberbiss liegt vor, wenn die unteren Schneidezähne vor den oberen stehen. Die Fehlstellung wirkt sich ungünstig auf das Kiefergelenk und die Lagebeziehung der Frontzähne aus. Eine Frühbehandlung korrigiert die Fehlstellung und stabilisiert die Entwicklung des Gebisses.
  • Extreme Frontzahnstufen: Extreme Frontzahnstufen, wie stark vorstehende obere Schneidezähne, erhöhen das Risiko für Frakturen. Eine frühzeitige Behandlung bietet Schutz für die Zähne und sorgt für eine harmonische Kieferlage.
  • Wachstumsstörungen: Eine Unter- oder Überentwicklung des Ober- oder Unterkiefers führt bei Kindern zu funktionellen Problemen und Fehlfunktionen der Lippen und Zunge. Eine frühe Behandlung stabilisiert das Kiefer- und Gesichtswachstum.
  • Offener Biss: Ein offener Biss wird häufig durch Fehlfunktionen, Lutschgewohnheiten, Zungenpressen oder Lippenbeißen verursacht. Die Therapie einer kieferorthopädischen Frühbehandlung umfasst das Abstellen der Fehlfunktion durch entsprechende Korrekturen.
  • Verlust von Milchzähnen: Der Verlust von Milchzähnen durch Karies oder Traumata begünstigt Zahnwanderungen und einen Einbruch der Stützzonen. Nachbarzähne kippen in den entstandenen freien Raum und es entwickelt sich Platzmangel. Durch eine kieferorthopädische Frühbehandlung mit Lückenhaltern werden die Stützzonen stabilisiert und der notwendige Raum für eine geordnete Gebissentwicklung gesichert.
  • Überzählige Zähne: Überzählige Zähne blockieren den natürlichen Durchbruch der bleibenden Zähne und lenken sie in eine falsche Position. Zu viele Zähne bei Kindern verursachen Verschiebungen im Zahnbogen und führen zu Engständen. Eine Frühbehandlung ermöglicht es, störende Zähne rechtzeitig zu entfernen, sodass die regulären Zähne ungehindert durchbrechen können.
  • Krankheiten: Seltene Erkrankungen mit Einfluss auf das Kopf- und Gesichtswachstum erfordern eine frühzeitige kieferorthopädische Begleitung. Eine gezielte Frühbehandlung stabilisiert die Wachstumsentwicklung der Kiefer und verhindert strukturelle Fehlentwicklungen.
  • Traumata: Traumatische Ereignisse und Unfälle, die Zähne und Kiefer betreffen, beeinflussen die weitere Entwicklung des Gebisses. Eine frühzeitige Korrektur stellt sicher, dass die verletzten Strukturen verheilen und sich funktionell weiterentwickeln.

Der Beginn einer kieferorthopädischen Frühbehandlung variiert.

In welchem Alter beginnt die kieferorthopädische Frühbehandlung?

Die kieferorthopädische Frühbehandlung beginnt im frühen Grundschulalter zwischen 6 und 9 Jahren. In ausgewählten Ausnahmefällen startet eine kieferorthopädische Frühbehandlung bereits ab 4 Jahren.

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung ist zwischen dem sechsten und neunten Lebensjahr sinnvoll, weil sich Kinder in diesem Zeitraum im Zahnwechsel befinden und die Kieferknochen aktiv mitwachsen. Eine kieferorthopädische Therapie im Grundschulalter ermöglicht eine gezielte Beeinflussung der Kieferentwicklung, bevor sich Fehlstellungen verfestigen.

Das frühzeitige Einschreiten mit einer kieferorthopädischen Frühbehandlung senkt die Komplexität späterer Behandlungen und macht umfangreichere Eingriffe im Jugendalter oft weniger aufwändig. Eine Frühbehandlung nutzt das natürliche Wachstumspotenzial des Kindes und schafft damit stabile Voraussetzungen für eine mögliche anschließende kieferorthopädische Hauptbehandlung.

Erste Zahn- und Kieferfehlstellungen lassen sich bereits im jungen Kindesalter erkennen. Ein Kieferorthopäde ist darauf spezialisiert, die Entwicklung von Milchgebiss, Wechselgebiss und bleibenden Zähnen bei Kindern fachgerecht zu beurteilen.

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung beginnt nur in Ausnahmefällen bereits mit vier Jahren. Im Kleinkindalter steht das Abgewöhnen schädlicher Angewohnheiten im Mittelpunkt, da ihre Beseitigung spätere kieferorthopädische Eingriffe deutlich reduziert. Zu den typischen Gewohnheiten im Vorschulalter zählen Mundatmung, Daumen- und Fingerlutschen, Lippen- und Wangenbeißen und eine falsche Zungenlage oder Zungenpressen. Die Verhaltensmuster verändern die Zahnstellung und beeinflussen das Wachstum von Ober- und Unterkiefer. Bei schweren Fehlbildungen wie Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und anderen ausgeprägten Anomalien des Gesichtsschädels beginnt die kieferorthopädische Frühbehandlung bereits im Säuglingsalter.

Die Dauer der kieferorthopädischen Frühbehandlung ist von Kind zu Kind unterschiedlich.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Frühbehandlung?

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung dauert in der Regel 1,5 Jahre. Der Zeitraum der Frühbehandlung variiert je nach Ausprägung der Fehlstellung und dem individuellen Wachstum des Kindes.

Die Dauer der Frühbehandlung wird anhand der Ausprägung der Fehlstellung des Kindes festgelegt und beträgt in der Regel zwischen 18 und 24 Monaten. Während der Behandlungszeit stehen die gezielte Steuerung des Kieferwachstums und die frühe Verbesserung der Zahnstellung im Mittelpunkt.

Im Anschluss an die aktive kieferorthopädische Frühbehandlung folgt eine Kontrollphase, in der die erzielten Ergebnisse in regelmäßigen Abständen überwacht und stabilisiert werden. Nach der Frühbehandlung beginnt bei vielen Kindern die kieferorthopädische Hauptbehandlung mit einer festen Zahnspange, um die Zahnstellungen präzise auszurichten und das Ergebnis dauerhaft zu sichern.

Der Ablauf einer kieferorthopädischen Frühbehandlung richtet sich nach Art der Fehlstellung.

Wie ist der Ablauf der kieferorthopädischen Frühbehandlung?

Der Ablauf einer kieferorthopädischen Frühbehandlung variiert und richtet sich nach der Art der jeweiligen Fehlstellung des Kindes. Nach einer gründlichen Untersuchung und Auswertung der Röntgenbilder wird die Frühbehandlung in den meisten Fällen mit einer herausnehmbaren kieferorthopädischen Apparatur durchgeführt.

In der folgenden Liste sind verschiedene Abläufe einer kieferorthopädischen Frühbehandlung aufgeführt.

1. Diagnostik

Die Diagnostik einer kieferorthopädischen Frühbehandlung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese, in der der Kieferorthopäde die Beschwerden und Auffälligkeiten des Kindes erfasst.

Eine klinische Untersuchung, bei der die Gesichtssymmetrie und die Kieferlage beurteilt werden, liefert Hinweise auf das Ausmaß der Fehlstellung und den funktionellen Zustand des Gebisses. Der Kieferorthopäde kontrolliert beim Kind das Zahnfleisch, um Fehlstellungen zu erkennen, die zu Reizungen oder Entzündungen führen.

Ein weiterer diagnostischer Bestandteil der Entscheidung für eine kieferorthopädische Frühbehandlung ist die Funktionsanalyse. Bei der Funktionsanalyse wird das Zusammenspiel von Muskulatur, Kiefergelenk und Verzahnung bei Kindern geprüft.

Die Befunderhebung für eine Frühbehandlung wird durch bildgebende Verfahren wie Röntgenaufnahmen ergänzt. Röntgenaufnahmen ermöglichen eine präzise Beurteilung der Zahn- und Kieferlage, der Zahnanlagen und des Entwicklungsstands von Milch- und bleibenden Zähnen.

Nach einer gründlichen Diagnostik wird entschieden, ob eine kieferorthopädische Frühbehandlung medizinisch notwendig ist. Liegt eine ausgeprägte Fehlstellung mit Einfluss auf das Kieferwachstum vor, erfolgt der Beginn der Frühbehandlung.

2. Kieferorthopädische Frühbehandlung

Jede kieferorthopädische Frühbehandlung erfordert ein individuelles therapeutisches Vorgehen, das auf die Entwicklung und die Fehlstellung des Kindes abgestimmt wird. Je nach Diagnose kommen unterschiedliche Behandlungsoptionen infrage.

Eine kieferorthopädische Frühbehandlung beginnt häufig mit der Stabilisierung von Zahnbögen nach frühzeitigem Milchzahnverlust. Bei eingebrochenen Stützzonen setzt der Kieferorthopäde Lückenhalter ein. Lückenhalter sichern den Raum für den regulären Durchbruch der bleibenden Zähne und verhindern das Wandern der Nachbarzähne. Je nach Fehlstellung kommen bei der kieferorthopädischen Frühbehandlung von Kindern herausnehmbare oder festsitzende Lückenhalter zur Anwendung.

Bei einem umgekehrten Frontzahnüberbiss leitet der Kieferorthopäde die Frühbehandlung mit einer individuell angefertigten schiefen Ebene ein, um die Fehlstellung zu korrigieren. Die schiefe Ebene ist eine herausnehmbare Zahnspange aus Kunststoff, die einen Neigungswinkel von etwa 45 Grad oder mehr aufweist. Beim Zubeißen führt sie die Schneidezähne in die korrekte Verzahnung und korrigiert frontale Kreuzbisse.

Bei einer ausgeprägten Frontzahnstufe erfolgt die Frühbehandlung eines Kindes mit einem funktionsorientierten Gerät wie beispielsweise dem Aktivator. Funktionskieferorthopädische Geräte nutzen die Muskelaktivität beim Sprechen und Schlucken, um das Wachstum von Ober- und Unterkiefer zu korrigieren.

Seitliche Kreuzbisse werden in der Frühbehandlung durch eine Erweiterung des Oberkiefers korrigiert. Der Kieferorthopäde setzt hierfür eine Quadhelix ein. Quadhelix Geräte gehören zu den festsitzenden Apparaturen und verbreitern den Oberkiefer mithilfe elastisch gebogener Drähte. Eine Aufbissplatte im Unterkiefer ist eine herausnehmbare Zahnspange aus Kunststoff mit Drahthalteelementen. Sie hebt den seitlichen Biss leicht an und schafft Abstand zwischen den Zahnreihen.

Bei Kindern mit unterschiedlichen Wachstumstendenzen von Ober- und Unterkiefer steuert der Kieferorthopäde bei der Frühbehandlung das Wachstum mit herausnehmbaren Plattenapparaturen. Plattenapparaturen sind Kunststoffgeräte mit integrierten Schrauben, die den Zahnbogen formen, den Oberkiefer verbreitern oder Raum für bleibende Zähne schaffen.

Bei sehr schmalen Oberkiefern, bei denen sanfte Verfahren nicht ausreichen, wird eine GNE Apparatur eingesetzt. Die Gaumennahterweiterung ist eine festsitzende Vorrichtung mit einer Schraube im Gaumen. Sie wird in kurzen Intervallen aktiviert und dehnt die Gaumennaht, wodurch sich die Breite des Oberkiefers vergrößert und eine stabile Grundlage für die weitere kieferorthopädische Entwicklung entsteht.

3. Kontrolltermine während der Frühbehandlung
Wann sollte ein Überbiss behandelt werden?

Während der Frühbehandlung finden regelmäßige Kontrolltermine statt, bei denen der Kieferorthopäde den Fortschritt überprüft und die Wirkung der eingesetzten Apparatur beim Kind bewertet.

Ziel einer kieferorthopädischen Frühbehandlung ist nicht die vollständige Zahnbewegung oder eine perfekte Verzahnung, sondern die Korrektur ausgeprägter, wachstumsrelevanter Fehlentwicklungen. Die Frühbehandlung schafft die Voraussetzungen dafür, dass das Kieferwachstum des Kindes wieder ungestört und physiologisch verläuft.

Für den Erfolg der kieferorthopädischen Frühbehandlung ist eine konsequente Tragezeit von entscheidender Bedeutung, da die Apparatur nur dann wirksam ist, wenn sie regelmäßig genutzt wird. Für den Erfolg ist die Mitarbeit der Eltern und der Kinder von entscheidender Bedeutung.

4. Abschluss der Frühbehandlung

Nach Abschluss einer kieferorthopädischen Frühbehandlung folgen je nach Befund entweder regelmäßige Kontrolltermine oder eine direkte Weiterbehandlung mit einer festen Zahnspange.

Kontrolltermine im Abstand von vier bis sechs Monaten dienen der Überwachung des Zahnwechsels, der Beurteilung der Gebissentwicklung und der frühzeitigen Erkennung neuer Fehlstellungen beim Kind.

Bestehen nach der Frühbehandlung weiterhin Zahnfehlstellungen oder entwickeln sich während des Zahnwechsels neue Abweichungen, schließt sich häufig eine Hauptbehandlung mit einer festen Zahnspange an. In der kieferorthopädischen Hauptbehandlung wird die Zahnstellung bei Kindern und Jugendlichen mit einem funktionellen und ästhetischen Behandlungsergebnis dauerhaft stabilisiert.

Die kieferorthopädische Frühbehandlung in unserer Praxis in Darmstadt wird von erfahrenen Spezialisten durchgeführt.

Kieferorthopädische Frühbehandlung in unserer Praxis in Darmstadt

Mit unserer kieferorthopädischen Frühbehandlung korrigieren wir in unserer Praxis in Darmstadt ausgeprägte Fehlstellungen bei Kindern direkt während der Wachstumsphase. Seit 2019 setzen wir moderne Behandlungsmethoden der Frühbehandlung ein, um bei Kindern eine stabile Entwicklung von Zähnen und Kiefer sicherzustellen.

Transparenz und ehrliche Beratung stehen in unserer Praxis Adami & Uhse im Mittelpunkt. Vor einer kieferorthopädischen Frühbehandlung erhalten Eltern eine verlässliche Einschätzung des tatsächlichen kieferorthopädischen Behandlungsbedarfs. Die kieferorthopädische Frühbehandlung ist nur bei medizinischer Indikation sinnvoll. Wir führen bei Kindern keine unnötigen Therapien durch, sondern entscheiden fachlich fundiert, ob eine Frühbehandlung erforderlich ist.

In unserer kieferorthopädischen Praxis in Darmstadt bieten wir eine kindgerechte Behandlung durch ein freundliches Team und erfahrene Ärzte. Wir schaffen eine ruhige Umgebung, die Sicherheit vermittelt und Vertrauen aufbaut. Unsere Praxis liegt zentral am Ludwigsplatz, ist optimal an öffentliche Verkehrsmittel angebunden und bietet ausreichend Parkmöglichkeiten.

Dr. Annika Adami und Dr. Alexander Uhse verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in der kieferorthopädischen Behandlung von Kindern und heißen junge Patienten immer gerne willkommen. Dr. Adami war mehrere Jahre lang Teil der Leitung einer großen kieferorthopädischen Praxis in München. Dr. Uhse war zehn Jahre lang Oberarzt an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt und erhielt den Kurt-Kaltenbach-Preis.

In unserer kieferorthopädischen Frühbehandlung in Darmstadt kommen vor allem herausnehmbare Zahnspangen wie Plattenapparaturen, Aktivatoren, Bionatoren und Funktionsregler nach Fränkel zum Einsatz. Diese hochmodernen Apparaturen steuern das Kieferwachstum, schaffen Platz für bleibende Zähne und korrigieren Fehlentwicklungen. Wir fertigen jede herausnehmbare Apparatur individuell in unserem Praxislabor an und verwenden dabei ausschließlich hochwertige Materialien.

Nach Abschluss einer kieferorthopädischen Frühbehandlung begleiten wir Kinder und Jugendliche gerne weiter, um die Zahnstellung und das Kieferwachstum zuverlässig zu überwachen. Sobald alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind, setzen wir bei Bedarf eine feste Zahnspange ein.

Wenn Sie eine moderne und kinderfreundliche kieferorthopädische Praxis für die Frühbehandlung in Darmstadt suchen, vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis Adami & Uhse. Wir erklären Ihnen, ob eine Frühbehandlung medizinisch notwendig ist, welche Apparaturen wir einsetzen und wie wir das Wachstum Ihres Kindes gezielt unterstützen. Unser erfahrenes Team beantwortet alle Ihre Fragen transparent und verständlich. Ihren Termin können Sie per E-Mail, telefonisch oder bequem über unsere Online-Terminvereinbarung buchen.

Wie wird ein Überbiss bei Erwachsenen behandelt?

Ein Überbiss wird bei Erwachsenen mithilfe von Zahnbewegungen, die mit einer festen Zahnspange durchgeführt werden, oder durch chirurgische Maßnahmen behandelt. Bei Erwachsenen ist das Kieferwachstum bereits abgeschlossen. Eine Behandlung über Wachstumslenkung ist nicht mehr möglich.

Bei leichten bis mittelgradigen Fehlstellungen bei Erwachsenen wird die Behandlung mithilfe einer festsitzenden Zahnspange durchgeführt. In sehr einfachen Fällen kommen transparente Aligner zum Einsatz. Eine feste Zahnspange ermöglicht kontrollierte Zahnbewegungen und gleicht einen Überbiss auf Zahnebene aus. Die Verwendung von intermaxillären Gummizügen zielt darauf ab, die Verzahnung zwischen Ober- und Unterkiefer bei Erwachsenen zu optimieren.

Liegt bei Erwachsenen mit Überbiss ein Platzmangel im Mund vor oder ist eine Reduktion der Frontzahnstufe erforderlich, kann eine Zahnentfernung eine sinnvolle Behandlungsmaßnahme darstellen. Die Frontzähne werden durch den geschaffenen Platz nach hinten bewegt und der Überbiss wird ästhetisch und funktionell korrigiert.

Bei Erwachsenen mit stark ausgeprägtem Überbiss skelettaler Ursache ist eine rein kieferorthopädische Behandlung nicht ausreichend. In diesen Fällen erfolgt eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie. Bei der Überbiss-Operation werden die Zähne in die richtige Position gebracht und der Kiefer chirurgisch korrigiert.

Im Vergleich zu Kindern ist die Behandlungsdauer bei Erwachsenen häufig verlängert, da kein aktives Kieferwachstum mehr zur Unterstützung der kieferorthopädischen Therapie zur Verfügung steht.

Wie wird ein Überbiss bei Kindern behandelt?

Ein Überbiss wird bei Kindern durch die gezielte Steuerung des Kieferwachstums mittels kieferorthopädischer Maßnahmen wie funktionskieferorthopädischen Geräten, herausnehmbaren Zahnspangen und festsitzenden Apparaturen korrigiert.

Ein Überbiss lässt sich bei Kindern einfacher korrigieren als bei Erwachsenen, da sich ihre Zähne und Kiefer noch im Wachstum befinden.
Bei genetisch bedingten Überbissen kommen häufig herausnehmbare funktionskieferorthopädische Geräte zum Einsatz. Die Funktionskieferorthopädie beeinflusst das Wachstum von Ober- und Unterkiefer bei Kindern und hilft dabei, Fehlentwicklungen wie Überbisse frühzeitig zu korrigieren oder abzumildern.

Wenn der Überbiss bei Kindern durch Gewohnheiten wie Daumenlutschen, Schnullergebrauch oder ein falsches Schluckmuster verursacht wird, ist es zunächst wichtig, diese Gewohnheiten abzustellen. Herausnehmbare Zahnspangen werden unterstützend eingesetzt. Bei anhaltendem Zungenstoßen ist eine logopädische Therapie sinnvoll.

In vielen Fällen wird die Frühbehandlung eines Überbisses bei Kindern im Anschluss durch eine zweite Behandlungsphase mit einer festsitzenden Zahnspange ergänzt. Die Zähne werden mithilfe von Brackets und Drahtbögen präzise ausgerichtet. Die Gummizüge der festen Zahnspange beeinflussen bei Kindern die Kieferrelation.

Die Behandlung bei Kindern nutzt das natürliche Wachstum und verläuft meist schneller als bei Erwachsenen.

Es stehen unterschiedliche Verfahren zur Korrektur eines Überbisses zur Verfügung.

Wie kann man einen Überbiss korrigieren?

Einen Überbiss kann man je nach Ausprägung und Ursache durch feste oder herausnehmbare Zahnspangen korrigieren. Im Kindesalter ist das Abstellen ungünstiger Gewohnheiten, sogenannter Habits, wichtig. Bei schweren Fehlstellungen ist eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung erforderlich.

Die folgenden Punkte zeigen, welche Maßnahmen zur Korrektur eines Überbisses eingesetzt werden.

  • Feste Zahnspange: Die häufigste Methode zur Korrektur eines Überbisses ist eine kieferorthopädische Behandlung mit einer festen Zahnspange. Feste Zahnspangen bestehen aus Brackets und Drahtbögen, die dauerhaft auf den Zähnen befestigt sind und kontinuierlich Druck ausüben. Auch ausgeprägte dentale Überbisse lassen sich mit einer festen Zahnspange korrigieren.
  • Herausnehmbare Zahnspangen: Herausnehmbare Zahnspangen kommen vor allem im Kindes- und Jugendalter bei Überbissen zum Einsatz. Insbesondere funktionskieferorthopädische Apparaturen nutzen das noch vorhandene Kieferwachstum, um die Lage von Ober- und Unterkiefer zu beeinflussen und einen Überbiss zu korrigieren oder dessen Ausprägung deutlich zu reduzieren. Für Erwachsene eignen sich funktionskieferorthopädische Apparaturen nicht, da das natürliche Kieferwachstum abgeschlossen ist.

  • Aligner Zahnschienen: Aligner sind transparente, individuell angefertigte Zahnschienen aus Kunststoff, die schrittweise Zahnbewegungen ermöglichen. Sie kommen bei Erwachsenen mit leichten Überbissen zum Einsatz, da sie ausschließlich auf Zahnebene wirken und das Kieferwachstum nicht beeinflussen. Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist eine konsequente Tragezeit.
  • Zahnextraktionen: Bei der Behandlung eines Überbisses mit ausgeprägtem Platzmangel im Kiefer ist die Entfernung von Zähnen ein möglicher Behandlungsschritt. Durch das gezielte Entfernen einzelner Zähne wird Platz geschaffen, um die Frontzähne nach hinten zu verlagern und den Überbiss kieferorthopädisch auszugleichen.
  • Kieferchirurgische Behandlung: Bei schweren skelettalen Überbissen ist eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie erforderlich. Bei der Überbiss-Operation werden die Kiefer neu positioniert, meist in Verbindung mit einer Zahnkorrektur durch festsitzende Apparaturen.
  • Zahnkorrektur durch festsitzende Apparaturen.
    Abstellen von Habits: Im Kindesalter kann die Entwicklung eines Überbisses durch das Abstellen ungünstiger Gewohnheiten, wie beispielsweise Daumenlutschen oder die Verwendung eines Schnullers, verhindert werden.

Die Dauer der Korrektur eines Überbisses variiert.

Wie lange dauert es, einen Überbiss zu korrigieren?

Einen Überbiss zu korrigieren dauert im Durchschnitt zwischen 1 und 3 Jahren. Die Dauer der Korrektur variiert jedoch je nach Schweregrad des Überbisses, gewählter Behandlungsmethode und Alter des Patienten stark.

Bei Kindern und Jugendlichen wird bei der Korrektur das natürliche Kieferwachstum genutzt. In vielen Fällen ist bereits nach einem Jahr eine deutliche Verbesserung festzustellen.

Bei Erwachsenen ist die Behandlung zeitintensiver, da das Kieferwachstum abgeschlossen ist. Leichte bis mittelgradige Überbisse werden meist innerhalb von ein bis drei Jahren kieferorthopädisch korrigiert. Bei einem stark ausgeprägten skelettalen Überbiss ist oft eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Therapie erforderlich, gefolgt von einer mehrjährigen Behandlung mit einer kieferorthopädischen Apparatur.

Ein dental bedingter Überbiss lässt sich meist schneller korrigieren als ein skelettal bedingter Überbiss, der auf einer Fehlstellung der Kiefer beruht. Die tatsächliche Behandlungsdauer wird individuell festgelegt und ist im persönlichen Beratungsgespräch mit dem behandelnden Kieferorthopäden zu besprechen.

Der richtige Zeitpunkt für die Korrektur eines Überbisses hängt von mehreren Faktoren ab.

In welchem Alter sollte man einen Überbiss korrigieren?

Ein Überbiss sollte so früh wie möglich korrigiert werden, da sich das Kieferwachstum im Kindesalter noch gezielt beeinflussen lässt. Der optimale Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn bei einem Überbiss liegt zwischen dem 8. und 10. Lebensjahr.

Eine erste kieferorthopädische Einschätzung möglicher Zahn- und Kieferfehlstellungen ist im Vorschulalter sinnvoll. In ausgewählten Fällen, etwa bei stark ausgeprägten Überbissen und funktionellen Problemen, ist eine kieferorthopädische Behandlung ab dem 4. Lebensjahr möglich.

Ein Überbiss lässt sich grundsätzlich in jedem Lebensalter korrigieren. Auch im Erwachsenenalter stehen wirksame kieferorthopädische und gegebenenfalls chirurgische Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Zwar lässt sich das natürliche Kieferwachstum bei Erwachsenen nicht mehr nutzen, dennoch lassen sich Zahn- und Kieferfehlstellungen funktionell und ästhetisch erfolgreich ausgleichen.

Was kostet es, einen Überbiss zu korrigieren?

Einen Überbiss zu korrigieren, kostet abhängig vom Befund, der gewählten Therapie und dem Alter des Patienten unterschiedlich viel. Bei Kindern bis zum 18. Lebensjahr übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten bei entsprechender KIG-Einstufung. Erwachsene tragen die Kosten in der Regel selbst.

Die Kosten einer kieferorthopädischen Überbissbehandlung bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, wenn der Befund den kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) 3 bis 5 entspricht. Die KIG dient der medizinischen Einstufung des Schweregrades von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Zusatzleistungen wie spezielle Materialien oder ästhetische Optionen sind für Kinder und Jugendliche privat zu tragen.

Bei Erwachsenen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten in der Regel nicht. Eine Ausnahme besteht bei schweren skelettalen Fehlstellungen, bei denen eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirurgische Behandlung erforderlich ist.

In der kieferorthopädischen Praxis Adami & Uhse beraten wir Sie umfassend zu allen Fragen rund um Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und Kosten bei einem Überbiss. Wir begleiten Kinder, Jugendliche und Erwachsene fachlich fundiert und mit modernen, schonenden Therapiekonzepten. Unser erfahrenes Team informiert transparent und verständlich und erstellt auf Basis einer präzisen Diagnostik einen individuellen Behandlungsplan für Ihren Überbiss. Einen Termin können Sie telefonisch, per E-Mail oder über unsere Online-Terminvereinbarung vereinbaren.

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