Brackets lösen sich gelegentlich während einer kieferorthopädischen Behandlung mit einer festen Zahnspange. Wenn einzelne Brackets nicht mehr mit den Zähnen verbunden sind, verschieben sich die betroffenen Zähne. Auf dieser Seite zeigen wir, was du im Fall gelöster Brackets tun kannst und wie sich dieses Problem erklären lässt.

Brackets sind rechteckige Befestigungselemente, die bei einer festen Zahnspange auf die Zähne geklebt werden. Die Brackets bestehen in der Regel aus rostfreiem Edelstahl oder Keramik und besitzen einen Schlitz, durch den ein Bogen verläuft. Der Bogen wird mit Draht oder Gummis fixiert oder bei selbstlegierenden Brackets durch eine integrierte Verriegelung gesichert. In der Kieferorthopädie dienen Brackets der präzisen Übertragung orthodontischer Kräfte und korrigieren Zahn- und Kieferfehlstellungen.

Ein gelöstes Bracket erkennt man daran, dass es sich mit der Zunge bewegen lässt oder wackelt. Der Draht steht schief, rutscht zur Seite oder beginnt zu piksen. Beim Kauen entsteht ein verändertes Gefühl, weil sich der betroffene Zahn freier anfühlt oder Druck ausübt. Ein gelöstes Bracket ist zunächst kein großes Problem, solange man schnell darauf reagiert. Ohne Korrektur verschieben sich die Zähne, die Behandlung verzögert sich und es bilden sich Beläge unter der Klebefläche. Wenn sich das Bracket vollständig vom Bogen löst, besteht das Risiko des Verschluckens und es entstehen mechanische Reizungen.

Die kieferorthopädische Praxis Adami & Uhse am Ludwigsplatz in Darmstadt ist eine fachkundige Anlaufstelle für moderne kieferorthopädische Behandlungen und die Lösung von Problemen mit Brackets. Kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Termin zur Reparatur oder Neujustierung Ihrer Zahnspange, damit das gelöste Bracket wieder befestigt wird.

Was sollte man tun, wenn sich die Brackets lösen?

Wenn sich die Brackets bei einer festen Zahnspange lösen, sollte man den Zustand des Brackets prüfen und eine kieferorthopädische Praxis kontaktieren. Störende Stellen sollten abgedeckt werden, um den Mund vor Verletzungen zu schützen. Die Mundhygiene und Ernährung ist bei einem lockeren Bracket kurzfristig anzupassen.

Die folgenden sieben Punkte erklären im Detail, was bei einem abgelösten Bracket zu tun ist.

1. Zustand des Brackets prüfen

Bei Verdacht auf ein gelöstes oder gelockertes Bracket ist es wichtig, den Zustand des Brackets zu prüfen. Die Kontrolle erfolgt vor einem Spiegel, um festzustellen, ob das Bracket noch am Bogen hängt oder bereits vollständig abgegangen ist.

Die Überprüfung des betroffenen Brackets ist wichtig, um die Dringlichkeit einzuschätzen und dem Kieferorthopäden einen ersten Überblick über die Situation zu verschaffen. Manipulationen wie Ziehen oder Biegen an der festen Zahnspange verursachen weitere Schäden und erschweren die spätere Befestigung.

2. Kieferorthopädie kontaktieren

Bei einem gelösten Bracket sollte man zeitnah einen Kieferorthopäden kontaktieren und schildern, ob das Bracket locker oder komplett gelöst ist. Beschwerden wie Reibung, Druckstellen und stechende Drahtenden sind wichtige Hinweise für den Kieferorthopäden.

Ein lockeres Bracket ist kein akuter Notfall, erfordert jedoch einen zeitnahen Termin, damit die feste Zahnspange stabil bleibt und der Zahn sich nicht ungewollt verschiebt. Bei vollständig gelösten Brackets gilt ein Termin innerhalb einer Woche als sinnvoll, da sich Speisereste unter dem lockeren Bracket sammeln und Karies begünstigen.

3. Vor Verletzungen schützen

Wenn sich ein Bracket gelöst hat, ist es wichtig, sich vor Verletzungen zu schützen. Hängt das Bracket am Draht und verursacht Reibung und Druckstellen, ist es möglich, Bracket und Draht mit Dentalwachs abzudecken, damit keine wunden Stellen an Wangen und Lippen entstehen.

Stechende oder seitlich verrutschte Drahtenden sind kurzfristig mit einem kleinen Stück Watte abzupolstern, bis der Kieferorthopäde das Drahtende kürzt oder das Bracket wieder befestigt.

Wenn sich lediglich der Verschluss eines Brackets geöffnet hat, wird dieser vorsichtig von Hand in Richtung Zahnfleisch gedrückt. Manipulationen am Draht, wie das Ziehen oder Drehen des Brackets, sind unbedingt zu vermeiden, da der Draht sonst verrutschen oder brechen könnte.

4. Gelöstes Bracket sichern

Ein vollständig gelöstes Bracket sollte aus dem Mund genommen, sicher aufbewahrt und zum Termin in der Kieferorthopädie mitgebracht werden.

Das Bracket ist trocken und geschützt aufzubewahren, am besten in einem sauberen Behälter, damit es nicht weiter beschädigt wird. Das Mitbringen des Originalbrackets vereinfacht die rasche Wiederbefestigung.

5. Mundhygiene anpassen

Bei einem gelösten Bracket ist es wichtig, die Mundhygiene anzupassen. Zwischen Bracket und Zahn entstehen Bereiche, die ein erhöhtes Kariesrisiko aufweisen. Der betroffene Zahnbereich ist besonders gründlich zu putzen, da sich Speisereste zwischen diesem Bereich ablagern und mit der Zahnbürste nur schwer erreichbar sind.

Hängt das Bracket noch am Bogen, wird es beim Putzen vorsichtig etwas zur Seite geschoben, damit die Zahnoberfläche vollständig erreichbar bleibt. Die Reinigung erfolgt mit einer weichen Zahnbürste und kontrollierten Bewegungen, um den Drahtbogen nicht zu verbiegen und die feste Zahnspange nicht weiter zu belasten.

Bei gelockerten Bändern an den Backenzähnen ist besondere Sorgfalt erforderlich, da sich unter dem Band Beläge bilden, die sich nicht entfernen lassen und den Zahn gefährden.

6. Ernährung anpassen

Bis zum Termin in der Kieferorthopädie ist bei einem gelösten Bracket die Ernährung anzupassen, um die Belastung auf Brackets, Bänder und Draht zu reduzieren und weitere Lockerungen der festen Zahnspange zu vermeiden.

Harte Lebensmittel wie Nüsse, Krustenbrot oder feste Rohkost üben starken Druck auf die feste Zahnspange aus und führen schnell zu weiteren Schäden. Klebrige Speisen wie Karamell oder zäher Kaugummi ziehen am Drahtbogen und an den Brackets und begünstigen Ablösungen.

Weiche Kost entlastet die Zahnspange und erleichtert die Mundhygiene, da weniger Speisereste an dem gelösten Bracket haften bleiben. Eine schonende Ernährung unterstützt die Stabilität der Zahnspange, bis der Kieferorthopäde das gelöste Bracket wieder befestigt.

7. Gelöste Brackets im Urlaub

Im Urlaub ist ein gelöstes Bracket besonders ärgerlich. Treten Beschwerden auf oder verschiebt sich der Draht, sollte auch im Urlaub eine Praxis für Kieferorthopädie oder ein Zahnarzt kontaktiert werden.

Ein lockeres Bracket ist kein medizinischer Notfall. Eine zeitnahe Kontrolle direkt nach dem Urlaub ist jedoch sinnvoll, damit die feste Zahnspange stabil bleibt und die Zahnkorrektur nicht beeinträchtigt wird.

Hängt das Bracket am Draht und verursacht Reibung und Druckstellen, wird der Bereich mit Dentalwachs geschützt. Fehlt Dentalwachs, eignet sich im Ausnahmefall ein kleines Stück zuckerfreier Kaugummi oder etwas Watte als Abpolsterung, bis eine kieferorthopädische Versorgung möglich ist.

Brackets lösen sich aus verschiedenen Gründen.

Warum lösen sich Brackets manchmal?

Brackets lösen sich manchmal, weil harte oder klebrige Speisen zu starken Druck ausüben, die Haftung am Zahnschmelz nicht vollständig stabil ist, ungünstige Bissverhältnisse auftreten, unbewusste Fehlbelastungen entstehen und äußere Einwirkungen wie Stöße auf die Zahnspange wirken.

Die folgenden Stichpunkte zeigen die häufigsten Gründe, warum sich Brackets von der Zahnspange lösen.

  • Harte und klebrige Speisen: Der häufigste Grund, warum sich Brackets lösen, ist die mechanische Belastung durch harte und klebrige Lebensmittel. Beim Abbeißen oder Kauen wirken starke Kräfte auf das Bracket, wodurch es sich von der Zahnoberfläche lösen kann. Zu den Lebensmitteln, die Brackets stark belasten und zu Ablösungen führen, zählen Brotrinde, Nüsse, Karotten, Äpfel, Eiswürfel, Lakritz, Karamell und Kaugummi.
  • Mangelnde Haftung am Zahnschmelz: Eine weitere Ursache für das Lösen von Brackets ist die unzureichende Haftung am Zahnschmelz. Die Klebeverbindung ist so angebracht, dass eine rückstandslose Entfernung der Brackets im späteren Verlauf möglich ist. Wenn die Zahnoberfläche ungünstige Strukturen aufweist und der Kleber noch nicht vollständig gebunden ist, lösen sich Brackets manchmal früher.
  • Fehlstellungen: Fehlstellungen begünstigen das Abbrechen von Brackets durch direkten Kontakt zwischen Ober- und Unterkiefer. Treffen Ober- und Unterkiefer ungünstig aufeinander, insbesondere an den unteren Schneidezähnen, beißen sich manche Patienten durch die Bissstellung selbst ein Bracket ab.
  • Fehlbelastungen: Unbewusste Fehlbelastungen im Alltag, wie beispielsweise Zungenpressen, Knirschen oder das Kauen auf Stiften und Fingernägeln, schwächen die Klebefläche und führen zur Ablösung von Brackets.
  • Stöße oder Unfälle: Stöße oder Unfälle im Mundbereich gehören ebenfalls zu den häufigen Ursachen für gelöste Brackets an einer festen Zahnspange.

Bei Problemen mit den Brackets einer festen Zahnspage ist es entscheidend, einen qualifizierten Kieferorthopäden aufzusuchen.

Hilfe bei Bracket Problemen beim Kieferorthopäden in Darmstadt

Die kieferorthopädische Praxis Adami & Uhse bietet kompetente Hilfe bei Bracket-Problemen. Beim Kieferorthopäden in Darmstadt erhalten Sie eine präzise Diagnostik und eine zuverlässige Versorgung, wenn sich ein Bracket gelöst hat und die feste Zahnspange neu justiert werden muss. 

Nach Ihrer Kontaktaufnahme mit unserer kieferorthopädischen Praxis in Darmstadt sorgen wir für eine zügige Versorgung, damit das gelöste Bracket fachgerecht befestigt wird und keine Folgeschäden an Ihrer festen Zahnspange entstehen. Wir untersuchen das betroffene Bracket, befestigen es erneut oder ersetzen es durch ein passendes Bracketsystem. Wir korrigieren alle fehlerhaften Stellen der Zahnspange, damit keine weiteren Ablösungen auftreten und die Zahnkorrektur stabil fortschreiten kann.

Unsere kieferorthopädische Praxis Adami & Uhse in Darmstadt setzt seit vielen Jahren erfolgreich auf moderne feste Zahnspangen mit Brackets. Am Ludwigsplatz verwenden wir innovative Materialien wie superelastische Bögen, die eine kieferorthopädische Behandlung deutlich angenehmer, effizienter und weniger schmerzhaft gestalten. Selbstlegierende Brackets in Kombination mit modernsten Behandlungsmethoden verkürzen die Behandlungszeit um bis zu 30 % bei deutlich verbessertem Komfort als bei herkömmlichen Zahnspangen. 

Die Fachzahnärzte Dr. med. dent. Annika Adami und Dr. med. dent. Alexander Uhse in Darmstadt verfügen über jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Kieferorthopädie. Dr. Adami hat über einen Zeitraum von sechs Jahren eine große Praxis für Kieferorthopädie in München als Fachzahnärztin mitgeleitet. Dr. Uhse arbeitete 10 Jahre lang als Oberarzt für Kieferorthopädie an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt. In dieser Zeit erhielt er sowohl den Kurt Kaltenbachpreis 2014 als auch eine Auszeichnung für besonderes Engagement in der Lehre.

Unsere kieferorthopädische Praxis liegt zentral am Ludwigsplatz in der Darmstädter Innenstadt und ist gut erreichbar. Termine werden telefonisch, per E-Mail oder über die komfortable Online-Terminvergabe vereinbart. Bei Bracket-Problemen helfen wir Ihnen zeitnah und bieten Ihnen professionelle Unterstützung sowie transparente Beratung.

Termin